Kulturpreis der Osteland AG für Bemühungen um den Stör

Geschrieben von Jörn Gessner am .

„An der Oste hat ein neues Kapitel in der Ökologiegeschichte des Flusses begonnen. Die Oste, die dank der Bemühungen der hiesigen, über 7800 Mitglieder starken Sportfischervereine schon bei der Wiedereinbürgerung des Lachses seit Jahren im Gespräch ist, soll sich auch für die Wiedereinbürgerung des in Deutschland seit Jahrzehnten ausgestorbenen Europäischen Atlantischen Störs (Acipenser sturio) als wichtige Stütze erweisen.“ So wurde die Preisverleihung des „Goldenen Hechtes“, des Kulturpreises der Osteland AG, am 7.4.2010 eingeleitet

In der Laudatio wurde ausgeführt, dass Dr. Jörn Geßner vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei und der Ostener Sportfischer Wolfgang Schütz als Vorsitzender der Ostepachtgemeinschaft  und als Sprecher des 2009 gegründeten Arbeitskreises Wanderfische Oste, sich durch ihre vielfältigen Bemühungen um die Wiederansiedlung des Störs in der Osteregion verdient gemacht hätten, indem sie dies vor Ort initiiert und verankert haben. Das Vorhaben wurde von der Osteland AG als Verleiherin des Preises als eines der bedeutendsten europäischen Artenschutz-Projekte der Gegenwart bewertet.

Wolfgang Schütz und die von ihm vertretene Ostepachtgemeinschaft sind seit 1997 Mitglied der Gesellschaft zur Rettung des Störs und haben sich seitdem für deren Ziele engagiert.

Dr. Geßner nahm den Preis im Namen der Gesellschaft zur Rettung des Störs entgegen.

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